Backstage
Front-Row-Planung bei holyGhost
Die Designerinnen von holyGhost arbeiten noch am Feinschliff ihrer jüngsten Kollektion während deren PR-Powerfrau Inga Empt sich über eine ganze andere Sache den Kopf zerbricht. Sie muss sich überlegen, wer in der ersten Reihe bei der holyGhost-Show am 16.01.2013 zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin sitzen darf. COVER Online schaut ihr dabei exklusiv über die Schulter.
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Julia, Inga und AkikiCOVER1 von 7 -
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Nicht nur während der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin arbeiten PR-Experten und Designer unter Hochdruck. Auch schon die Tage davor sind extrem lang und die Nächte noch kürzer. Weder Kaffee und Champagner helfen in dieser stressigen Zeit – und die helfen ja bekanntlich immer in der Modewelt.
Die Designer vollenden ihre Kollektionen, die PR-Profis verschicken Einladungen, und kümmern sich um den Sitzplan während der Fashionshow. So auch Inga Empt, die sich sich für die Fashion Week die professionelle Unterstützung ihrer Showroom-Partnerin, der PR-Frau Julia Antoine, geholt hat um die Front-Row-Planung zu managen. „Ganz schön viele Promis haben zugesagt“, sagt die sympathische PR-Frau und zeigt dabei auf einen riesengroßen Sitzplan. „Wir müssen schauen, dass wir TV-Moderatorin Nazan Eckes, Designerin Dana Schweiger und Co. richtig setzen – sonst könnten Holy Ghost und ich für immer in Ungnade fallen“.
Zunächst werden alle Starnamen auf rosa Post-its geschrieben und in die Mitte des Plans gelegt. Jeder VIP-Gast darf natürlich in der Front Row sitzen. Inga, Julia und Mitarbeiterin Akiki beginnen zu diskutieren: Wer darf neben wem sitzen? Wer bringt eine Begleitung mit? Wer hat schon Sitznachbarwünsche geäußert? Diese Fragen müssen ernsthaft beantwortet werden, denn sonst könnte der ein oder andere Stargast etwas irritiert sein und das junge Münchner Label holyGhost für immer meiden.
Bei so vielen eventuellen Fettnäpfchen verwundert es kaum, dass die Köpfe der drei Damen bald rauchen. Nach einer halben Stunde zwischen Siegessicherheit und Verzweiflung ist es endlich so weit: Die erste Reihe ist komplett besetzt und jeder Promi-Post-it klebt auf einem Sitzplatz. Puh. Jetzt Champagner? Nein, der muss noch warten.
Was passiert, wenn sich ein Promi umentscheidet und nicht zur Fashionshow erscheint? „Das ist eigentlich nicht so schlimm. Wir müssen dann spontan improvisieren. Wir setzen wir dann einfach jemanden aus der zweiten Reihe nach vorne“, erklärt Inga Empt.
Gut durchdacht muss die Sitzplatzplanung auch im Presseblock sein. Chefredakteurinnen zu setzen erfordert viel Gespür, da müssen nicht nur Hierarchien sondern auch noch Sympathien beachtet werden!" schmunzelt die selbstständige PR-Frau. Sie versteht die geheimen Regeln des Modezirkus nur zu gut - Inga Empt begleitete auch schon Modezar Karl Lagerfeld für eine TV-Reportage.
Dieses Jahr darf wieder „InStyle“-Chefredakteurin Annette Weber auf dem Thron der Front Row Platz nehmen. Sie hat schon besonders früh das Potenzial der Münchner Designerinnen erkannt und von Anfang an in ihrer Zeitschrift vorgestellt. Und wen würde Inga Empt gerne als Gast in der Front Row sehen? „Ganz klar, Karl Lagerfeld!“



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