Portrait
Natalie Massenet
Mit einer großartigen Idee und deren geschickter Umsetzung hat Natalie Massenet in der High-Fashion- und Online-Welt unglaublich viel bewegt.
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Sie ist die Tochter eines US-Journalisten und eines britischen Chanel-Models – und die Mode steht auch im Zentrum ihrer Karriere: Natalie Massenet (47) ist die Gründerin und Chefin von Net-A-Porter, einer der bekanntesten Luxus-Shopping-Websites.
Die Erfolgsfrau wächst in Madrid, Paris und Los Angeles auf. Sie studiert englische Literaturwissenschaften an der University of California in Los Angeles, arbeitet unter anderem als Model und Stylistin. Später ist sie als Modejournalistin für „Women’s Wear Daily“, „W“ und das Mode- und Lifestyle-Magazin „Tatler“ in London tätig. Während sie dort journalistische Erfahrungen sammelt, entwickelt sie die Idee für einen ganz besonderen Luxus-Onlineshop. Und so gründet sie im Juni 2000 mit finanzieller Unterstützung ihres Ehemanns Arnaud Massenet, einem französischen Investment-Banker, das Shopping-Portal Net-A-Porter.
Net-A-Porter bietet mehr als 350 Designermarken (auch von Jungdesignern) an. Die Website etabliert sich als eine der feinen Adressen im Netz, die Hochwertiges statt Massenware anbietet und Kundinnen überall in der Welt Zugang zu High Fashion verschafft. Etwa 1.400 Mitarbeiter sind in London und New York für das Unternehmen tätig.
2009 wird die erfolgreiche Geschäftsfrau wegen ihrer Verdienste von Königin Elizabeth sogar als Member in den Orden des British Empire aufgenommen. Ein Jahr später verkauft Natalie Massenet ihre Firmenanteile an den Konzern Richemont für ungefähr 57 Millionen Euro – als Chefin des großen Unternehmens hält sie jedoch weiterhin das Steuer in der Hand. Und hat längst auch einen privaten Ausgleich zu ihrem anspruchsvollen Job: Heute ist die Net-A-Porter-Gründerin Mutter zweier Töchter, Isabella und Ava, mit denen sie in London lebt. Von ihrem Mann lebt sie seit 2011 jedoch getrennt.
"Wenn Paris beginnt, wissen wir recht genau, was in der nächsten Saison passiert." (Nathalie Massenet im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“)
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